Suchmaschinen-Optimierung: Web Positioning Newsletter

Relevante Suchergebnisse: Bringt Block-level PageRank bessere Resultate? Google mit neuen Funktionen: Telefontarife, Sendungen verfolgen, Stadtplan, Zugverbindung, Wertpapiersuche, Übersetzung. MSN Search Preview. Search Clustering Vivisimo, Snap it, Google Labs. Cookies Untersuchung. Google Print. Gmail.

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Web Positioning Newsletter 
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Web Positioning Newsletter ISSN 1610-3920, 3. Jahrgang, Oktober 2004 


I.    Rudi Rapido Glosse zur Suchmaschinenoptimierung

       Klapsmühle im Web - Sie benötigen einen Browser, der Javascript unterstützt...

II.   Kommentierte Nachrichten zur Suchmaschinenoptimierung

       Relevante Suchergebnisse: Bringt Block-level PageRank bessere Resultate?

       Google nutzt das Wissen anderer: Telefontarife, Stadtplan, Zugverbindung, Sendungen verfolgen, Wertpapiere, Wörterbuch

       MSN mit der Vorschau zur neuen Suche zurück

       Search Clustering zum Ersten: Vivisimo mit Meta-Suche für's Volk

       Clustering Search Engine zum Zweiten: Snap it

       Clustering zum Dritten: Google Labs

       Cookies: Süßigkeiten mit kurzem Verfallsdatum?

       Google Print: Verlage versus Händler?

       Google Gmail - kleine Fortschritte erleichtern die Post

III.  Leser fragen - Rudi Rapido antwortet

IV.  Für Sie gelesen:
       How to Do Everything with Google

       Erfolgreich werben mit Google AdWords

V.   Copywriting für Websites, Folge 9
       Der Titel von Webseiten – alles oder nichts!

VI.  Netz-Splitter

      Suchmaschinen-News im Weblog für Optimierung

VII. Vortrag Online-Marketing, 12. November 2004, Vahrn / Brixen, Südtirol

        Attraktive Wege zum Kunden: Suchmaschinen als Tür-Öffner


I.    Rudi Rapido Glosse 

Klapsmühle im Web - Sie benötigen einen Browser, der Javascript unterstützt...

... um die Unterstützung für Frames einzuschalten? Hoffentlich geht es Ihnen nicht so wie jener Fee, die sich an ein Forum um Hilfe gewandt hatte, weil sie auf einer Webseite gelandet war, die nur eine blütenweiße Weste ohne Text zeigte. Ein Experte riet der Fee, sich den Quelltext anzusehen. Und dabei wurde sie fündig: "Ihr Browser unterstützt keine Frames" stand da. Ein anderer Experte riet der Fee, doch alle Windows XP Updates zu installieren, ein weiterer empfahl ihr, zuerst die Browser-Version festzustellen. Als der Fee der lange Geduldsthread riss, beschloss sie, sich einen framesfähigen Browser bei kBay zu ersteigern. Und wenn sie nicht gestorben ist, dann ist ihr Account gehackt!

Vielen ergeht es auch wie jenem Geschäftsführer, der sich für viel Geld eine wunderschöne Website erstellen ließ und diese bei Yahoo nicht fand: Erst nachdem er viele Tools gekauft hatte, erklärte ihm der x-te Experte, dass Websites mit Frames nicht indexiert werden. Leider hatte Yahoo vergessen mittels PassiveX Control, den Quelltext umzuwandeln von "Dieser Browser unterstützt keine Frames" in "Diese Suchmaschine unterstützt keine Frames". Und wenn der Programmierer nicht gestorben ist, verkauft er seine Frames-Baukasten-Lösungen immer noch!

P.S. Übrigens, das Title-Element des Forums bestand aus dem Satz: "FFFF Browser unterstützt keine Frames".


II.   Kommentierte Nachrichten

Relevante Suchergebnisse: Bringt Block-level PageRank bessere Resultate?

Wie Forscher mittels neuer "atomarer" Knoten in der Link-Struktur und Vision-based Page Segmentation mehr Websearch Qualität erreichen wollen, lesen Sie in Link Analyse und Relevanz von Suchergebnissen.


II.   Kommentierte Nachrichten

Google nutzt das Wissen anderer

Stolz präsentiert Google.de einige Funktionen, die bisher nur im amerikanischen Raum verfügbar waren. Dabei ist es im Prinzip nur die Verlinkung zu großen Spezial-Anbietern. Damit erweitert der Suchdienst seine Funktionen in Richtung Gemischtwarenladen, ohne als ein solcher zu erscheinen:

Telefontarife: "Diese Funktion ist momentan nur auf google.de verfügbar." Soll wohl heißen, dass der Sucher von Deutschland aus telefonieren will. Fragt sich der Nutzer: Warum muss zur Vorwahl eine Telefonnummer angegeben werden? Insgesamt sind 8 Ziffern notwendig, nach 089 für München mindestens 5 Ziffern wie 12345, bei 4-stelligen Vorwahl-Nummern wie 0172 also 4 weitere. Wieso reicht die Vorwahl nicht? Adé, Datenschutz! Oder einfach Phantasieziffern nach der Vorwahl eingeben! Die Tarife liefert Billiger-Telefonieren.

Sendungen verfolgen: Wer mit FedEx oder UPS sein Päckchen verschickt, kann durch simple Eingabe der Tracking-Nummer der Sendung deren Lauf verfolgen. Der Lokalmatador, die Deutsche Post, bleibt draußen vor der Tür. Weil Google ein US-Unternehmen ist? Wohl kaum, denn bei Zugverbindungen und Wörterbuch greift es auf deutsche Angebote zurück!

Stadtplan: Auf die Eingabe eines Städtenamens wartet Google.de zu Beginn der Ergebnisliste mit zwei Gruppen auf: Zuerst News, so es welche gibt, dann eine Ergebniszeile mit zwei Links zur Auswahl, auf Michelin und Map24, wobei Map24 den Standort des Computers trackt und die Seite in entsprechender Sprache auswirft. Suchen Sie über Google.de von Paris aus Berlin, so erhalten Sie die Map24-Seite in französischer Sprache.

Zugverbindungen: Geben Sie zwei Städtenamen bei Google.de ein, so erscheint als erstes in der Suchergebnisliste ein Link auf die Auskunft der Deutschen Bahn.

Wertpapiersuche: Die simple Eingabe einer Wertpapierkennummer, sogar ohne das Kürzel WKN, oder nur des Kürzels bringt zwei Plattformen zur Auswahl: Maxblue von der Deutschen Bank und OnVista, das Finanzportal, das nach eigener Aussage das größte in deutscher Sprache ist.

Wörterbuch: Wer bisher nicht schon Leo, das Übersetzungsportal der Technischen Universität München, direkt nutzte, der kann es jetzt über Google.de mit der Eingabe eines Begriffs samt des Übersetzungswunsches. "en-de" nach dem Terminus bedeutet vom Englischen ins Deutsche und vice versa. Und wer finanziert Leo? Google? Wohl kaum - Sie und ich, wir Steuerzahler! Interessanterweise arbeitet Google intensiv an einer Übersetzungssoftware, mit der es möglich werden soll, auch von extremen Sprachen wie Chinesisch aus eine maschinelle Übersetzung zu liefern. (tr)


II.   Kommentierte Nachrichten

MSN mit der Vorschau zur neuen Suche zurück

Nachdem die von Microsoft als Preview bezeichnete neue Suche für eine Weile abgestellt war, erscheint MSN Techpreview Search nun wieder mit einem direkten Button neben jedem Suchergebnis, damit der User Spam und sonstige Ungereimtheiten meldet. Auch die zweite Ausgabe des Techpreview ist im Gegensatz zur normalen MSN Suche Anzeigen-frei. Die Empfehlung für Website-Betreiber: Prüfen, ob man dabei ist, wenn nicht, dafür sorgen durch eine Anmeldung bei MSN. (tr) 


II.   Kommentierte Nachrichten

Search Clustering zum Ersten: Vivisimo mit Meta-Suche für's Volk

Vivisimo, die Meta-Suchmaschine, auf die bisher Insider zugreifen, hat eine neue Suchmaschine in's Netz gestellt - für's Suchvolk. Im Unterschied zur Plattform Vivisimo für Firmen zeigt der neue Name bereits die Methode: Clusty bringt geclusterte, will heißen, thematisch gebündelte Suchergebnisse. Neben der normalen Suche kann der Sucher in Nachrichten, Klatsch, Bildern, Weblogs oder Shopping-Kanälen wie eBay suchen. Die Suchergebnisse rekrutieren sich aus Suchmaschinen wie MSN, Gigablast oder Yahoo, nicht aber Google. Site-Betreiber können sich hier orientieren, in welchen Wort-Zusammenhängen ihre Produkte, Dienstleistungen oder Informationen auftauchen, in welchen die Konkurrenz, um ihre eigenen Seiten textlich zu verbessern. (vr)

Nachtrag 2012: Vivisimo wurde von IBM gekauft.


II.   Kommentierte Nachrichten

Clustering Search Engine zum Zweiten: Snap it

Anfang Oktober 2004 stellte sich Snap vor, eine Suchmaschine, die Suchergebnisse tabellarisch darstellt und die der Benutzer nach verschiedenen Kriterien wie Popularität oder Zufriedenheit sortieren kann. Zusätzliche Schlüsselbegriffe tauchen in einer Liste rechts oben auf. Für Site-Betreiber gilt dasselbe wie für Clusty: Prüfen Sie sich, nicht mit Ihrem Firmen-Namen, sondern mit den Suchbegriffen, von denen Sie wissen, dass Sucher sie benutzen, um Ihre Angebote zu finden und beachten Sie die zusätzlichen Stichwörter. (vr)

II.   Kommentierte Nachrichten

Clustering zum Dritten: Google Labs

Anfang Oktober 2004 stellte Dr. Peter Norvig, Director of Search Quality bei Google, auf dem Web2 Summit in San Francisco Bereiche vor, an denen Google zur Zeit intensiv arbeitet. Dazu gehört das Problem, dass Suchbegriffe vom Suchenden unterschiedlich assoziiert werden. Letztendlich geht es darum, das, womit AltaVista einst begann und was Vivisimo fortsetzte, noch besser zu machen. Wer das Clustering als erster am besten beherrscht, dürfte künftig den Suchmarkt dirigieren. Und Google kann immerhin auf eine der größten Datenbasen zurückgreifen. Denn Voraussetzung für den Wert der Ergebnisse sind Datenbestände, aus denen die Assoziationen, die der Sucher hat, aber nicht eintippt, mit größter Wahrscheinlichkeit extrahiert werden. Das setzt allerdings auch voraus, dass Website-Betreiber auf ihren Seiten die Assoziationen in der Denkweise der User veröffentlichen. (vr)


II.   Kommentierte Nachrichten

Cookies: Süßigkeiten mit kurzem Verfallsdatum?

"Cookies messen Internetnutzung ungenau und leiten Werbetreibende fehl". Das zumindest meint Nielsen//NetRatings in einer Ende September 2004 vorgelegten Untersuchung. Der Grund: das Löschen und Blockieren von Cookies entwickele sich zu einem ernsthaften Problem für die effektive Messung von Besucher-Verhalten und damit der Erfolgsbeurteilung von Online-Werbung. Die enge Verknüpfung zwischen Nutzer und Cookie sei zusammengebrochen, da eine steigende Zahl von Nutzern ihre Festplatten regelmäßig von Cookies befreie. Die Forschungsergebnisse zeigten, dass, je nach Website, 5% bis 55% aller Cookies jeden Monat durch Duplikation oder Löschung unbrauchbar gemacht würden. Zwischen 20% und 30% der Nutzer blockierten von vornherein das Setzen von Cookies. So ganz uneigennützig kommt die Nachricht nicht, arbeitet doch Nielsen//NetRatings laut eigener Aussage daran, mittels eigener Methoden eine "überlegene Messung von Websitezugriffen" zu erhalten. (tr)


II.   Kommentierte Nachrichten

Google Print: Verlage versus Händler?

Wie wichtig Europa für Google ist, zeigt sich nicht nur an der Tatsache, dass die Amerikaner ein neues Hauptquartier in Dublin errichteten. 150 Mitarbeiter sollen den verzweigten europäischen Markt beackern. Der zweite Hinweis: Firmengründer Larry Page und Sergey Brin reisten im Oktober 2004 zur Frankfurter Buchmesse an, um Verlage von ihrem neuesten Coup, Google Books, zu überzeugen: Verlage sollen gedruckte Bücher zur Verfügung stellen, auf dass der Sucher bei Eingabe wie "Bücher über Berlin" oder "Romeo und Julia" direkt zu den Titeln geführt wird und per Klick Auszüge aus den Büchern erhält. Druck- und Bild-Kopier-Funktionen unterbindet Google. Bisher sollen große Verlage wie Time Warner, Wiley, Pearson oder Springer zugesagt haben, ihre Bücher zum Einscannen zu liefern. Die weltweite Nr. 2, Bertelsmann mit seinem US-Ableger Random House, fehlt wohl noch.

Hier könnte sich eine neue Vermarktungsschiene vor allem für kleine Verlage auftun. Denn neben den Suchergebnissen erscheinen auch die Verlagsdaten. Wer selbst keine Direkt-Bestellung anbietet, muss hoffen, dass der geneigte Leser eine Anzeige der zu den Inhalten auftauchenden Online-Buchhändler anklickt. Die Einnahmen aus der Werbung teilen sich Google und die Verleger. Und die Autoren, die eigentlichen Inhalte-Anbieter? Sie gehen leer aus, es sei denn, sie haben Auflage-abhängige Verträge mit den Verlagen. (vr)


II.   Kommentierte Nachrichten

Google Gmail – kleine Fortschritte erleichtern die Post

  • Wer wissen will, ob eine neue E-Mail eintraf, muss nicht auf die Gmail Website, sondern kann sich den Benachrichtigungsdienst, Gmail Notifier, herunterladen. Voraussetzung: Windows 2000/XP. Nach der Installation erscheint in der Task-Leiste ein Symbol, das über neu eingegangene Mails informiert samt Betreffzeile, Absender und einem Ausschnitt aus dem E-Mail-Text. Das Ganze lässt sich mit Musik unterlegen - wer viel Post erhält, bei dem klingelt's alle zwei Minuten.

  • Endlich kann all denen geholfen werden, die nicht auf die Gmail-Website gehen wollen, um ihre Mails zu sehen - die Weiterleitung macht's möglich. Es lassen sich auch nur bestimmte Mails weiterleiten. Die Anzeigen, die inzwischen auch bei rein deutschen Mails auftauchen, werden nicht mitgeschickt. Der User holt sich also eine zweite E-Mail-Adresse, bei der Konkurrenz wie MSN Hotmail oder Yahoo oder einem Freemailer wie GMX. Wozu braucht er dann noch Gmail?

  • E-Mails lassen sich als Entwürfe in einem Ordner speichern und müssen nicht mehr, wie bisher, sofort versandt werden.

  • Die Kontakte lassen sich jetzt erweitern um Notizen und Telefonnummern, bei der Suche wird das Adressbuch mit einbezogen.

  • Eine neue Google Group beschreibt, wie man sich mit psGmail über ein Mail-Programm wie MS Outlook den Gmail-Account einrichtet, so dass man aus seinem E-Mail-Programm heraus direkt korrespondieren kann. (vr)


III.   Leser fragen – Rudi Rapido antwortet

Frage eines Shop-Besitzers: 
Warum werden meine Produkte nicht gefunden, obwohl ich doch alle Angaben in meinem Shop mache?

Antwort: 
Jedes Shop-System unterliegt den Gesetzen, die der Entwickler vorgegeben hat. Was bei dem fraglichen System zu machen ist, um gefunden zu werden, ist völlig unzureichend dokumentiert; vom Programmierer war keine weitergehende Auskunft zu erhalten. Da half nur eines: Das gesamte System auseinander zu nehmen. Nach einem Tag mühevoller Kleinarbeit erhielt der Shop-Betreiber eine tabellarische Anweisung, wo er was wie und vor allem auch warum eingeben muss, damit seine Seiten die Grundregeln des Gefunden-Werdens erfüllen. Die textliche Feinarbeit dauert bei rund 200 Geschenk-Artikeln allerdings noch einige Zeit...
(vr)


IV.  Für Sie gelesen:

       How to Do Everything with Google von Fritz Schneider, Nancy Blachmann, Eric Fredricksen

       Erfolgreich werben mit Google AdWords von Mari José Gallego Rodriguez


V.   Copywriting für Websites, Folge 9

      Der Titel von Webseiten – alles oder nichts!

      Exclusiv für Abonnenten des Web Positioning Newsletter


VI.   Netz-Splitter

        Suchmaschinen-News im Weblog für Optimierung


VII. Vortrag Website-Marketing

        Attraktive Wege zum Kunden: Suchmaschinen als Tür-Öffner

      Wann: Freitag, 12. November 2004

      Wo: Newport Business Day 2004, Vahrn bei Brixen, Südtirol


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