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Web Positioning News zu Spam-Seiten bei Google

E-Mail Spam über Google und Yahoo, Sprinks-Kauf, MSN, AdSense, Define-Feature. Anzeigen: Overture oder Google oder Espotting? Spam bleibt die Plage: Google immer noch ausgetrickst.

Marketing Know-how für Ihre Website:  Besuchen Sie die Search Engine Strategies in München am 10. und 11. November 2003.

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Google machtlos gegen Spam, Overture Probleme, Search Engine StrategiesWeb Positioning Newsletter, ISSN 1610-392, Oktober 2003

* Rudi Rapido ratlos: Schon Betru... oder alles nur Virtu...?

* Open Spam Project: Googles unfreiwilliger Beitrag  oder das Ende von ODP?

* Yahoo: AntiSpam Kampagne – doch wer schützt Website-Betreiber und Sucher?

* Yiagra10 - das Potenzmittel made via Yahoo bei *bay für Google Top Positionen

* Sprinkt Google Ads in Newsletter?

* International macht Ad und Sense

* Ring frei zur nächsten Runde: MSN, Google, Yahoo

* Organisches und Gekauftes

* Espotting mit Gewinn trotz Yahoo-Verlust

* Define bubble

* Search Engine Strategies München, Suchmaschinen-Marketing


Rudi Rapido ratlos: Schon Betru... oder alles nur Virtu...?

Zum ersten Mal ist Rudi Rapido bei der Wahl der Überschrift unschlüssig: Soll er titeln "Nach Viren, Würmern und Trojanern fallen epidemie-artig Parasiten und Schmarotzer ein" oder  "Ist der Boden reif für ein Froogales mal?" oder "Googles Herakleischer Kampf gegen Hydra-Suchmaschinen" oder "Mist lässt nicht nur Pilze aus dem Boden schießen"  oder "Löst sich Gooooooo...oooogle in einem Feuer-Ball auf?" oder echt real-satyrisch "TaaatüüTaaatooo - Finden Sie mit Hilfe unserer Sponsordlinks die von Ihnen gesuchte Information." (Die Orthographie ist originell.)

Rudi Rapido hatte sich viel Zeit genommen, Suchergebnisse in verschiedenen Produkt-Bereichen zu analysieren:  Dabei war ihm oft schlecht geworden von Mist und Ausdünstungen, die in diesem Augias-Stall zugelassen wurden. Die Parasiten und Schmarotzer laben sich an den Leistungen anderer, plustern sich mit Links auf und umgeben sich mit Schleiern, um den Wirt irrezuführen und eine Top-Position zu erreichen. Kaum hatte der Primus unter den Wirten mit Namen Herakles einer Pseudooo-Suchmaschinen-Hydra den Kopf abgeschlagen, da erwuchs ein neuer, der wieder sirenenhaft die suchend Umher-Irrenden in das Anzeigen-Bett mit "Sponsordlinks" oder "Kamikaze" lockte. 

Ist das gar ein Pseudo-Kampf, nur vordergründig geführt, um den Boden für das eigene Suchmonster namens Froogal reif zu machen? Wie kann es dazu kommen, dass durchgängig unter den ersten 30 Suchergebnissen 20 irreführend, irrelevant und spammig, schlicht unbrauchbar sind und zudem den Blick auf die guten Ergebnisse verstellen? Rudi erinnerte sich an einen anderen Wirt namens Feuerball, der dieses Rekordergebnis schon früher erreicht und jetzt um seine Top-Position fürchten muss.

Wo bleiben, fragt sich Rudi ratlos, all die schönen Katharsis-Regeln des tapferen Herakles namens Google, der einst die Internet-Polis von dem Joch der katastrophalen Suchergebnisse befreite? Selbst primitivste Spam-Formen findet er unter den Suchergebnissen, wie identische Inhalte in unterschiedlicher Verpackung, haarsträubende Weiterleitungen zu einem unverständlichen Orakel, 1000-fach gestopfte Seiten oder irrelevante Schlüsselwörter für  Mitnahme-Effekte. Sogar Seiten mit inhaltslosen Inhalten wie "Under Construction" oder "Registrierte Domain" findet er bei Befragungen des großen Orakels unter den ersten 30 Ergebnissen. 

Sollte sich gar ein Kartell für Suchergebnisse gebildet haben? Sind doch die Konkurrenten genau so schlecht. Primus inter pares, wer hatte an diesen Abstieg von Herakles gedacht? 

Aber es gibt ja noch die Ads, diese Wunderdinger, die bei jeder möglichen und unmöglichen Suchanfrage ihre Werbung versprühen. Doch auch hier  Fehlanzeige, durchgängig Irrelevanz vom Feinsten, teuer bezahlt, aber meist ohne Sinn und Verstand eingesetzt. Wo bleibt die Unterstützung der PingPongContrahenten?

Der Sucher hin- und hergeworfen, zwischen der Scylla der un-organischen Suchergebnisse und der Charybdis, dem Strudel der Anzeigen? Hatte Rudi Rapido nur geträumt, Geschichten aus der griechischen Mythologie, einer Zeit, in der es noch keine Qualitätssicherung gab??? Herakles hatte doch die Hydra mit einem einfachen Mittel besiegt! 

Mitte Oktober schien der Spuk wieder einmal vorbei. Doch kaum hat Herakles den Kopf abgeschlagen, taucht ein neuer auf. Wie viele Kazikas - hellenische Katzen - es wohl geben mag, die auf den LKW Transport nach Monaco springen? Zumindest schaden sie nicht nur dem Kamikaze-Piloten, sondern der ganzen SEO-Zunft und allen anderen Beteiligten. Das Ende der Weiterleitungen wäre eine neue Ära der Qualität. (kk)


Open Spam  Project: Googles unfreiwilliger Beitrag oder das Ende von ODP?

Kaum hatte Rudi seinen Ärger über Google & Co SE-Spam hinuntergespült, da flatterte ihm eine Spam-Mail ins Fach: ein Angebot des Google Webverzeichnisses mit 1,9 Millionen Einträgen. War dies Googles Abschied von seinem Open Directory Project Clone? Eines dieser unzähligen DMOZ-Verzeichnisse weniger? War dies eine Google-Entscheidung für Qualität durch Verzicht auf ein immer schlechter werdendes ODP? Fragen über Fragen! Was würde die Arbeit hunderttausender freiwilliger Editoren kosten? Wieder traute er seinen Augen nicht: Nur USD 240 für das Google Silber, im Format seiner Wahl, auf dem neuesten Stand, ein Update alle 3 Monate für USD 50. 

Dann kam das Highlight: "...we can create a list for you by trying different prefixes for each of the domains and then verifying the created list with special email verification software. However I can say you right away that 60-70% of info@anydomain.com and support@anydomain.com do exist!"

Wie viele Geiz-Ist-Geil-Aspiranten werden weltweit dieses Schnäppchen mitnehmen? Die nächste Spam-Lawine ist sicher. Rudi Rapido beschloss, seine Postfächer zu versiegeln, seinen PC einzumotten und die nächsten Wochen als Helfer bei der Oliven-Ernte kreativ zu sein. Danach würde er Google die Goldene Zitrone verleihen für erfolgreiche Bemühungen, Mail-Spam großflächig und mit allen Mitteln zu verteilen. (kk)


Yahoo: AntiSpam Kampagne – doch wer schützt Website-Betreiber und Sucher?

Was ist aus der großartigen Spam-Ankündigung von Yahoo geworden? Schon im April hatte Rudi Rapido so seine Zweifel. Doch im Goldenen Oktober 2003, der seine faulen Früchte über das Land der Dichter und Denker großzügig verteilte, kam nach dem ODP-Ausverkauf wieder ein Angebot per Mail: Das superleicht zu bedienende Utility, um URLs aus dem Yahoo-Verzeichnis zu extrahieren, mundgerecht, um wieder die Basis für unzählige Mail-Spam-Aktionen zu werden! Was wohl die beteiligten Parteien bei diesem Deal verdienen?? (kk)


Yiagra 10 - das Potenzmittel made via Yahoo bei *bay für Google Top Positionen

Ein stolzer Vater beichtete in einem Forum, dass sein minderjähriger Sohn, mal so nebenbei, eine Domain auf einen PageRank von 10 frisiert hatte und diese bei *bay zum Verkauf anbot: Top Domain mit Page Rank "10" bei Google. Doch schnell stellte sich heraus, dass er sich als Schmarotzer den PR10 der Yahoo-Domain mittels Weiterleitung zugeteilt hatte. Leider fand sich kein Dummer, der diesem virtuellen PR-Betrug aufsaß. Und so steht jetzt bei *bay neben 'Vertrauensvoll handeln': "Der Verkäufer hat diese Auktion ... beendet, da er sich ... bezüglich dessen maßgeblicher Beschaffenheit geirrt hat." Wie viele Parteien und Rechtsanwälte sich mit dem Thema beschäftigen werden? (kk)


Sprinkt Google AdSense in Newsletter?

Im Oktober 2003 übernahm Google den Anzeigen-Konkurrenten Sprinks und schaufelt gleichzeitig für die nächsten vier Jahre die Textanzeigen seiner AdWords-Kunden auf die Seiten der ehemaligen Sprinks-Mutter Primedia. Mit Sprinks-Kunden wird kurzer Prozess gemacht: Bis längstens 29. November laufen deren Sponsored Links auf diversen Inhaltsseiten wie CBS-Nachrichten, Forbes oder MSNBC. Ob MSNBC, der Nachrichtenkanal von Microsoft, jetzt zu Overture schwenkt, nachdem dieser Anzeigenvermarkter gerade seinen Vertrag mit MSN Search bis 2005 verlängerte?

Google kaufte sich mit Sprinks auch ein neues Clientel ein - Abonnenten von Newslettern. Sprinks beliefert die Newsletter großer Medienhäuser wie CNET. Rein deutsch-sprachige Abonnenten wie die von WPN müssen noch warten. Mal sehen, wann die ersten Newsletter mit - hoffentlich - zum Inhalt passenden Anzeigen auftauchen. (vr)

Nachtrag Januar 2004: Ein Beispiel für Google Text-Anzeigen sehen Sie auf der Seite Expedia-Interview Anja Keckeisen.


International macht Ad und Sense

Sie haben eine internationale Website? Sie lassen Text-Anzeigen, passend zu Ihren englisch-sprachigen Inhalten, von Google einspielen? Jetzt können Sie auch Ihre deutschen, französischen oder spanischen Seiten mit Werbung füllen lassen, vorausgesetzt, der Basis-Auftritt ist in Englisch. Der Haken beim Programm Google AdSense: Sie dürfen keine Fremdanzeigen platzieren, die "content-targeted", also inhaltsbezogen sind. 

Nehmen wir an, Sie betreiben einen Nachrichtendienst für die Autobranche, finanzieren ihn über Banner, PopUps oder -Unders von Daimler oder Audi. Preisfrage: Was bringen die Banner, wie viel bringen Ihnen die Klicks auf die Text-Anzeigen der Google AdWords-Kunden? Bei Bannern haben Sie das Geld in der Tasche, bevor Sie die Werbung platzieren, die Textanzeigen kann Google jederzeit ohne Ankündigung stoppen. Und wie viele Cent Sie pro Klick bekommen, erfahren Sie nie, lediglich am Ende eines Monats kommt ein Scheck, sofern 100 Dollar erklickt sind. Andererseits: die Akzeptanz von Bannern und ähnlichem nimmt ständig ab. Probieren geht über Studieren. (tr)


Ring frei zur nächsten Runde: MSN, Google, Yahoo

Baut MSN, der Suchdienst von Microsoft, nun seinen eigenen Anzeigendienst, nachdem MSN-Spider schon seit geraumer Zeit das Web abgrasen? Der Suchdienst hatte im dritten Quartal 2003 zum ersten Mal richtig Geld verdient – über die von Overture eingespielten Text-Anzeigen. Laut einer Meldung der Agentur Reuters hat MSN den Chef-Technologen dieses Anzeigenvermarkters abgeworben. Overture darf noch bis Mitte 2005 Anzeigen einspielen.

Oder schnappt Microsoft sich Google, das Filetstück der Suchmaschinen-Branche, bevor dessen für die erste Hälfte 2004 avisierter Börsengang in die Tat umgesetzt ist? Dann gäbe es nur noch zwei Big Player: Yahoo und MSN. Spannend bleibt, wann Google wie MSN und Yahoo zu bezahlten Einträgen übergeht. Bisher lehnte der Primus dies zwar stets ab, doch wie will der Riese zu seiner einstigen Qualität zurückkehren, wenn wie jetzt Tür und Tor für Spammer mit simplen und raffinierten Tricks offen stehen? (vr)


Organisches und Gekauftes

Am 8. Oktober 2003 war sie vollzogen, die Übernahme des Anzeigenvermarkters Overture durch Yahoo. Seit Ende Oktober ist dies sichtbar auch in Europa: Espotting, bis dato Text-Anzeigen-Lieferant bei Yahoo Europe, musste seine Segel streichen, jetzt prangen über den ersten 20 Yahoo-Suchergebnissen vier Anzeigen, genannt Sponsoren-Links, zwei darunter, sofern Overture-Kunden Suchbegriff-gesteuerte Anzeigen gebucht haben. Die Anzahl der Anzeigen variiert je nach regionalem Yahoo-Auftritt. Sechs Overture-Anzeigen - die Höchstbieter erscheinen - bei mitunter bis zu mehr als 40 gebuchten, wie beim Stichwort „Reise“ - da fragt sich, warum mehr als sechs überhaupt Anzeigen kaufen. Vielleicht nur, um beim Pseudo-Suchmaschinen-Kamikaze zu gewinnen, nachdem T-Online ausgestiegen ist und sich von Google beliefern lässt?

Rudi Rapidos Rat an alle Website-Verantwortlichen: Lassen Sie Ihre Webseiten so texten, dass Sie unter den ersten 20 natürlichen Ergebnissen bei Google auftauchen. Damit landen Sie bei Yahoo auf der ersten Ergebnisseite zwischen den Anzeigen. 

Wird Yahoo wieder zum reinen Suchdienst? Es hat nicht den Anschein, wurde doch gerade der Finanzbereich stark ausgebaut. Schützenhilfe leistet die Verlagsgruppe Handelsblatt mit mehr als 1.000 Finanznachrichten pro Tag. Ein direkter Draht zu Standard & Poor's soll Investment-Interessierte locken. (tr)


Espotting mit Gewinn trotz Yahoo-Verlust

Kaum war Espotting bei Yahoo ausgebootet, meldete der britische Anzeigendienst, er habe im 3. Quartal 2003 die Marke von 20.000 Anzeigenkunden erreicht und über die belieferten Plattformen im September 1 Milliarde Suchanfragen bedienen können, ohne Yahoo mitzurechnen. Vielleicht beruhigt das FindWhat, denn die Übernahme-Verhandlungen scheinen zu stocken. Zum Vergleich: Google gibt 200 Millionen Suchabfragen pro Tag allein für die eigene Website an, macht 6 Milliarden/Monat, zählt 150.000 Anzeigenkunden. Overture gab im Juli 95.000 Anzeigenkunden an. 

Interessant für den Anzeigenkunden ist letztendlich, ob seine Werbung Kunden bringt. Google hat durch Sprinks gerade neue Plattformen erobert und in Spanien ein Büro eröffnet, kurz nachdem Erzrivale Overture seinen Fuss auf die iberische Halbinsel gesetzt hatte. Terra Lycos, in Spanien nicht nur Suchdienst, sondern auch Provider, lässt seine US-Portale wie Angelfire von Google mit Anzeigen beliefern. Um zu wissen, welche Anzeige wo Kunden statt Klicks bringt, hilft nur eines – die permanente Beobachtung, das Tracking der Klicker und die ständige Prüfung der gebuchten Keywords auf ihre Relevanz. (vr)


Define bubble

Jedem passiert es, auch dem, der perfekt englisch spricht. Da ist ein Wort, dessen genaue Bedeutung man nicht kennt oder das in einem Idiom auftaucht, dessen Sinn sich nicht aus dem Kontext erschließt. Google zeigt einen Weg. Tippen Sie define:bubble ein, kommt die Blase aus diversen Quellen. Ein hervorragendes Feature, leider vorerst nur für die englische Sprache. (vr)


Search Engine Strategies Munich – Suchmaschien-Marketing

München, Hotel ArabellaSheraton, 10.-11. November 2003

Am 10. November können Sie Ihre Website checken lassen auf das Gefunden-Werden im Rahmen des Vortrags Erfolgreiches Texten für Sucher und Suchmaschinen von Gerda v. Radetzky. Das gesamte Programm samt Online-Anmeldung finden Sie bei Search Engine Strategies.


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