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Web Positioning News zu MSNbot gegen Googlebot, Google AdSense gegen Overture Content Match, FindWhat mit Espotting, Kartoo mit Zulauf, MapQuest mit regionalen Anzeigen, eBay mit Pay-per-Click. Dazu Blog Suchmaschinen.

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Web Positioning Newsletter

Positionen aus der Welt der Suchmaschinen
WPN Archiv 2003
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Suchmaschine-Nachricht zu Web Positioning, Ranking, OptimierungWeb Positioning Newsletter, ISSN 1610-392

Juni 2003

* Rudi Rapido goes Blogging

* Welcher Blogger blockt wen? Blocksberge für Liese, Lotte & Co.

* Duell der Spider: MSNbot gegen GoogleBot.

* Overture findet Content, um Seiten mit Anzeigen zu füllen.

* Google will nach den Bloggern jetzt alle Homepage-Besitzer.

FindWhat findet Espotting.

Meta-Suchdienst: Kartoo meldet erste Erfolge in Deutschland.

MapQuest fährt auf Anzeigen-Seiten ab.

Flohmarkt für Anzeigen: Verkäufer sollen eBay mehr Geld bringen.

Für Sie gelesen: XHTML, CSS & Co, Stefan Mintert (Hrsg)

Rudi Rapido goes blogging o Va Pensiero sull'Ali non Esaminato a Fondo

Neulich lag Rudi ratlos vor der unendlichen Weite des Meeres und des Himmels, an seinem Lieblings Spiaggia, um endlich auf eine Idee für die nächste Geschichte im Web Positioning Newsletter zu kommen. Doch kein Gedanke zwängte sich zwischen Mare e Cielo, Rudi schlief ein, bis er die gläserne Glocke einer Fee hörte, erwachte und sah, wie ein Glas gegen die Felsen schlug, eine Flaschenpost. Ein Zettel ermunterte ihn, ein Blogger zu werden...

Vorbei die monatlichen Probleme, regelmäßig einen Beitrag zu schreiben. In Zukunft würde er jeden Gedanken sofort in seinem Blog veröffentlichen, jeden Gedanken! - Es war so etwas wie eine Drohung an seine Fans. Überall würde sein Notebook seine unreflektierten Ideen verbreiten, nur die Hardware fehlte noch, aber die italienischen Bürgermeister und Pfaffen würden auf jedem ihrer vielen Kirchtürme einem Hotspot zustimmen, Bonsai WLANs sozusagen. Die Berlusconi TVs hatten es vorgemacht.

 

Finalmente va pensieri a vie ondate.

Rudi Ratlos? Rudi Rapido? Rudi Subito! (kk)

Welcher Blogger blockt wen? Blocksberge für Liese, Lotte & Co.

Linux-Fans kennen Dave Sifry, der mit der Blogger-Plattform Technorati zum zweiten Mal die IT von unten aufrollt. Jetzt lässt sich über die Website auch in Blogs suchen. Mehr als eine halbe Million Weblogs werden von den Robots abgegrast. Und wer steht oben in den Suchergebnis-Listen? Diejenigen, die die meisten Links haben, Outbound und Inbound. Wer in dieser oder einer der anderen  Weblog-Suchmaschinen Blogstreet, Eatonweb oder Waypath gelistet werden möchte, muss sein Blog mit einem RSS-Feed versehen. Seit kurzem bietet diesen Dienst auch 20six, eine deutsche Blogger-Community.

Die Gefahr zeichnet sich ab: Die Linkanzahl beeinflusst die Position in den Ergebnislisten von Suchmaschinen. Erscheinen demnächst auf Google & Co bei der Suche nach Katzenfutter seitenlang erst einmal die sterbenslangweiligen Tagebücher von Kreti und Pleti? (vr) 

Duell der Spider: MSNbot gegen GoogleBot

Gefahndet wurde schon lange – seit kurzem taucht er in den Logfiles auf: MSNbot, der Suchrobot von MSN, dem Suchdienst von Microsoft. Heftige Diskussionen gibt’s vor allem im Land der einstmals unbegrenzten Möglichkeiten – mal dafür, denn Konkurrenz zu Google und Overture belebt das Geschäft, mal dagegen, weil Bill Gates’ Macht zu groß würde. Jetzt schon setzt Microsoft nur mit der Suche laut "anonymer Quelle" 150 Millionen Dollar im Jahr um. Haben zwar inzwischen viele Suchdienst-Betreiber Googles geniale Idee der Toolbar übernommen – selbst eBay bietet inzwischen eine an – so könnte Microsoft seinen nächsten Internet Explorer samt Toolbar so ausstatten, dass der Normal-User gar nicht umhin kann, erst einmal über MSN zu suchen. (tr)

Overture findet Content, um Seiten mit Anzeigen zu füllen

Den Anfang macht Microsofts Suche MSN, Overtures bester Kunde. Wer seine Keywords beim Pay-per-Click-Dienst kauft, kann wählen, ob er auch auf den diversen Kanälen von MSN erscheint. Damit erhalten die "Pay-per-Performance" bezeichneten Text-Anzeigen eine größere Reichweite. Es wird sich zeigen, ob Overture mit seinem Programm Content Match den kleinen Mann erreicht, den Google mit AdSense fangen will. (vr)

Google greift nach den Bloggern nun alle Homepage-Besitzer

Ganz so leicht scheint das Geschäft mit den Anzeigen in Suchergebnislisten nicht zu funktionieren: Dass User, auf welchen Portalen auch immer, nicht mehr permanent die bunten Banner anklicken, ist gemeinhin bekannt. Dass auch herausgehobene Text-Anzeigen den Sucher kalt lassen, hat Google spüren müssen. Die Nachfrage sank so drastisch, dass Ende Juni die ab 5.000 Dollar zu habenden Queranzeigen auf Google.com sang- und klanglos untergingen. 

Auf Google.de erscheinen sie noch, allerdings nicht unbedingt mit 5.000 Euro honoriert, sondern gegen Pay-per-Click wie die AdWords-Textanzeigen am rechten Rand. Honorar für Google nur dann, wenn jemand draufklickt. Quer hingegen, aber ohne Extra-Salair, erscheinen die Anzeigen bei Googles neuestem Großkunden Amazon.com.

Jetzt umwirbt der Gigant jeden Website-Betreiber, nachdem die Blogger schon erfasst wurden, auf dass jeder zu seinen Inhalten passende Anzeigen auf die Seiten schaufeln lasse. Ob das AdSense genannte Programm Sinn macht? Für Google sicher, denn jeder Klick bringt Geld, für den Site-Betreiber auch, denn er erhält einen Teil der Einnahmen, für den Inserenten? Er soll damit gelockt werden, dass seine Anzeigen differenzierte Zielgruppen erreicht. 

Damit unliebe Konkurrenz nicht auftaucht, kann man bis zu 200 Adressen sperren. Nur, wer hat welche Keywords gebucht? Google gibt im Gegensatz zu Overture die Web-Adressen seiner Anzeigen-Kunden nicht raus. Da hilft nur die Beobachtung, denn aufgrund des Rotationsprinzips bei Googles Anzeigen kann sich die Schau täglich ändern. Exakt steuern kann der, der mehr als 20 Millionen Page Views pro Monat nachweist. 

Es gibt bereits ein privates Blog zu Google, den Blogspace, bei dem sich ausprobieren lässt, welche Anzeigen auf der eigenen Website erscheinen würden, registrierte man sie. (vr)

Nachtrag Januar 2004: Ein Beispiel mit rund 80 gesperrten Adressen sehen Sie auf der Reise-Seite.

FindWhat findet Espotting

Ende Juni verband sich der Pay-per-Click Anzeigen-Dienst Espotting mit dem Amerikaner FindWhat. Damit entsteht ein ernstzunehmender Konkurrent für Overture und Google im stark wachsenden Markt der Suchbegriff-basierenden Textanzeigen. Immerhin generieren die von FindWhat und Espotting belieferten Plattformen zusammen rund 2,25 Milliarden Suchanfragen pro Monat.

Sowohl FindWhat als auch Espotting haben auf regionale Märkte - USA und Europa – spezialisiert. FindWhat beliefert beispielsweise die Suchen auf CNET und NBCi; Espotting hatte sich im Mai Kelkoo geangelt, einen Shopping-Kanal mit Preisvergleichen in neun europäischen Sprachen.

Interessant ist die Kombination auch in Hinblick auf Suchmaschinen und Meta-Suchdienste. FindWhat bedient Dogpile, Excite, MetaCrawler und Webcrawler, Espotting seit neuestem Euroseek, dazu die Meta-Suchen Kartoo und Mamma.com sowie Yahoo! Europe, Tiscali und Web.de. Zwar werden Meta-Suchdienste bisher nur von einer verhältnismäßig kleinen Sucher-Schar benutzt, doch die zeichnet sich durch Internet-Erfahrung aus und dürfte damit für Website-Betreiber eine interessante Zielgruppe sein. (tr)  

Meta-Suchdienst im Aufwind: Kartoo meldet erste Erfolge in Deutschland

Drei Monate nach Einführung der deutschen Version von Kartoo zogen die Franzosen eine erste Bilanz. Danach liegt die Zahl der Abfragen um 35% höher als die Erwartungen - nur, wie hoch die waren, wird nicht verraten. Jeden Monat kommen laut Unternehmenssprecherin Vanessa Brun 10% mehr hinzu - wie viele es aber sind, wer weiß?

Ein Test mit der eigenen Website über Suchdienste mit geclusterten Ergebnissen wie Vivísimo oder AltaVista ist allen Website-Betreibern zu empfehlen, die wissen wollen, welche Zusatzbegriffe zu einem gegebenen Keyword am häufigsten auf den gelisteten Websites auftauchen. Das sagt aber nichts über die Häufigkeit der kombinierten Suchanfragen aus oder darüber, ob die aufscheinenden Kombinationen überhaupt gesucht werden. (tr)

MapQuest fährt auf Anzeigen-Seiten ab.

Google schnappte sich Ende Juni den Kartendienst MapQuest als Kunden. Sucht man die Hudson Street in New York, so erscheint rechts neben den Suchergebnissen in Form von Karten eine Kolumne mit sechs Kategorien, von Hotels bis zu Immobilien. Klickt man darauf, so erhält man acht Links – Pay-per-Click Anzeigen, die Google AdWords liefert. Anders als gewohnt erscheinen die Anzeigen nicht auf der Seite der Suchergebnisse, sondern auf einer separaten. Der Deal selbst ist nicht so erstaunlich, ist doch die Mutter AOL Googles größter Such- und AdWords-Partner. Neu ist, dass Google nur Anzeigen liefert und in den regionalen Suchmarkt einsteigt.

MapQuest könnte damit die Reichweite der Anzeigen erheblich ausdehnen, denn der Kartendienst verzeichnet mehr als 28 Millionen User pro Monat, die mehr als 300 Millionen Karten und Strecken abrufen, macht mehr als 10 Ergebnisseiten pro User. Die Chance, dass jemand eine Kneipe oder ein Hotel sucht, ist groß. Die Probe auf MapQuest.com mit der Suche nach der „Hudson Street in New York“ brachte bei den Hotels unter 8 Anzeigen 3 deutsche. Es dürfte eine Frage der Zeit sein, bis auch MapQuest.de die Anzeigenseiten veröffentlicht. (vr)

Flohmarkt für Anzeigen: Verkäufer sollen eBay mehr Geld in die Kassen spülen.

Ob Antiquitätenhändler in München oder Fahrradverkäufer in Hamburg – die einst als privater Trödelmarkt für alles Abgelegte genutzte Auktionsplattform eBay ist für so manchen kommerziellen Dealer der einzige Laden. Und das erste, was ein potentieller Kunde macht: er sucht. Hat Google es geschafft, seine Anzeigen bei Amazon.com unterzubringen, so erledigt dieses Geschäft auf eBay.com Conducive. eBay hilft dem Verkäufer und sich selbst so mit einer weiteren Geldquelle. Jeder Anbieter kann Anzeigen schalten, die wie die Textanzeigen auf AltaVista & Co. schlüsselwort-basierend funktionieren, Pay-per-Click ab 10 Cent. Die Anzeigen sind grafisch gestaltet, zum Suchbegriff erscheint diejenige des am höchsten Bietenden.

Die Form der Anzeigen erstaunt insofern, als bunte Balken immer weniger angeklickt werden. Jim Waltz, CEO von Conducive: "Wenn ein Bild tausend Worte wert ist, dann ist eine Grafik-Anzeige 1000 Textanzeigen wert." Noch lassen sie sich zwar nicht wie Popups und Popunders mit Hilfe der neuesten Version der Google Toolbar unterbinden, aber es gibt ja schon lange Webwasher und ähnliche Programme, die vor allem von Business-Usern eingesetzt werden, um das Laden von Werbung zu unterbinden. Vermutlich rechnen sich die Pay-per-Click-Anzeigen für Massenware oder hochpreisige Produkte. Denn immerhin werden Tag für Tag weltweit knapp 80 Millionen Suchanfragen auf eBay gestartet. (tr) 

 

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